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Wenn man die Dinge gerne selber in die Hand nimmt fühlt man sich nicht immer wohl bei dem Gedanken, Verantwortung abzugeben. Das gilt um so mehr bei Dingen, zu denen man eine emotionale Verbindung hat. Das geht mir insbesondere beim Kochen so. Ich stehe schon am liebsten selber am Herd und sorge dafür, dass am Ende genau das auf den Tisch kommt, was ich mir vorgestellt habe. Ich tue mich schon schwer damit, mir beim Schneiden und Vorbereiten der Zutaten helfen zu lassen – nicht dass da mein Küchenhelfer noch auf schräge Gedanken kommt und ich muss dann am Ende für das Ergebnis gerade stehen.

Aber ich habe da mittlerweile auch gelernt, den Blick eher auf das große Ganze zur richten. Vor allem wenn es darum geht, eine größere Party oder Feier in den eigenen vier Wänden auszurichten. Da ist das Essen zwar ein entscheidender Faktor, aber eben nicht der Einzige. Es müssen ja auch Getränke organisiert werden. Und wenn der eigene Weinkeller das nicht aus dem Stand hergibt, erfordert das die ein oder andere Weinprobe um sich entsprechend zu bevorraten. Und wenn es auf den großen Tag zugeht müssen alle Getränke rechtzeitig gekühlt und vorbereiteten werden. Außerdem braucht es genügend Steh- und Sitzgelegenheiten, was dann doch immer auch ein paar Umräumaktionen mit sich bringt. Von der Deko ganz zu schweigen…

Daher bin ich mittlerweile auch dazu übergegangen, mir in so einem Fall von einem Caterer unter die Arme greifen zu lassen. Denn da kümmern sich Profis wie zum Beispiel die Jungs und Mädels von www.neo-catering.de um das Essen, und ich habe den Kopf frei für die ganzen anderen Themen. Und das schafft wirklich eine große Erleichterung, denn ich kann mich ganz in Ruhe, schon Wochen vor der eigentlichen Party, mit der Auswahl der Speisen beschäftigten und diese dann ganz einfach online bestellen. Und wenn es so weit ist, werden die Speisen direkt an den Ort des Geschehens geliefert, den ich in aller Ruhe vorbereiten konnte. Und die Qualität ist wirklich absolut erstklassig. Das ganze hat zwar seinen Preis, aber auch da sollte man sich nichts vormachen. Selber kochen kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Und wenn man Wert auf gute Zutaten legt und gleichzeitig auch eine ansprechende Bandbreite an Speisen anbieten möchte, muss man oft kleine Mengen kaufen die dann entsprechend teuer sind. Und auch die Frage der Kalkulation der richtigen Menge ist keine ganz einfache. Wie viel Fleisch, Salat, Brot und Antipasti brauche ich für 50 Menschen von denen 11 Vegetarier sind, 7 schon vor der Party gut gegessen haben und 25 ganz besonders großen Hunger mitgebracht haben? Bei meinen eigenen Berechnungen habe ich da auch schon oft genug falsch gelegen und entweder waren die guten Sachen schon weg als die Hälfte der Meute noch hungrig war, oder ich konnte für mehrere Wochen Vorräte einfrieren.

Daher ist Catering für mich mittlerweile eine absolut sinnvolle Alternative wenn es darum geht, meine eigene Energie möglichst effizient in die Vorbereitung einer Feier zu investieren. Ich habe trotzdem maximale Kontrolle über das, was auf den Tisch kommt, muss mir aber über alle daran hängenden Punkte keine Gedanken machen sondern kann einfach mit einer Pauschale pro Person kalkulieren und mich auf die Organisation konzentrieren. Und ich spare mir in Summe mindestens zwei Tage Arbeit am heimischen Herd die nicht selten in Stress bis zur letzten Minute gegipfelt ist, wenn ich noch für die letzten Details am Herd stand, währen die Gäste schon lautstark nach dem zweiten Aperitif gefragt haben. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Selber machen ist eine hohe Kunst, machen lassen aber auch – und es lohnt sich definitiv!

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