Gerührt, nicht geschüttelt – Dry Martini
Der trockene Martini ist der absolute Klassiker unter den Drinks dieser Welt. Er ist in seiner schlichten Eleganz nicht zu überbieten – er enthält genau zwei Zutaten: Gin und Wermut. Das Mischungsverhältnis entscheidet darüber, wie trocken er wird.
Puristen behaupten, ein wirklich trockener Martini sei ein Gin, der für eine Stunde neben einer Flasche Wermut gestanden habe. Alle anderen mixen in der Regel in einem Mischungsverhältnis von 5 zu 1 bis 15 zu 1. Ich persönlich mag Ihn am liebsten in einem Verhältnis von 10 zu 1…
Die Zutaten:
- 5 cl Gin (Bombay Sapphire)
- 0,5 cl Wermut (Noilly Prat)
- 1 bis 2 Oliven
- Eis
Die Zubereitung:
Ein Barglas mit kalten, trockenen Eiswürfeln füllen. Den gekühlten Noilly Prat und den Bombay Sapphire dazu geben und mit einem Barlöffel gefühlvoll verrühren. (If the ice and the gin are moving at the same speed, you are not succeeding – P. Harrington). In ein vorher gekühktes Cocktailglas abseihen und dann noch die Oliven dazu geben.
Prost!
Ergänzungen, Erfahrungen, Verbesserungen? Ich freue mich über eure Kommentare und Bewertungen!
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(4.80 von 5)
23. Februar 2010 um 09:50
Hallo,
also ich trinke meinen Martini gerne ein bisschen anders, hier oben wird ja eher die Variante, die in vielen Standard-Cocktail-Büchern proklamiert wird, beschrieben.
Meine bevorzugte Variante:
6 cl Tanqueray No.10 (Gin)
1 Spritzer Noilly Prat (Vermouth)
eine große Zitronenzeste
Die Zitronenzeste sollte ca. 6 cm lang und gut einen cm breit sein und ihre Rückseite von möglichst viel weißen Anteilen (enthalten unangenehme Bitterstoffe) befreit sein.
Das Cocktailglas mit zerstoßenem Eis füllen und ca 4 Minuten kühlen lassen, in dieser Zeit die Zutaten bis auf die Zeste in ein gekühltes Rührglas geben und schon zwei- bis dreimal kurz anrühren ohne Zugabe von richtig kaltem Eis. Dann richtig kalte Volleiswürfel hinzugeben und langsam aber stetig verrühren.
Das zerstoßene Eis aus dem Cocktailglas entfernen, den Rand und den Boden des Glases mit der angedrückten Zeste einreiben und die Zeste im Glas belassen. Nun das Getränk in das Cocktailglas abseihen.
23. Februar 2010 um 22:54
Hallo Drinkmix,
vielen Dank für diese Variante – werde ich ausprobieren, sobald ich den Gin in die Finger bekomme…
viele Grüße
Sven
9. März 2010 um 10:38
Na hier fühl ich mich doch zuhause. Sehr sympathisch diese Koch-Seite. Ich liebe Gin. Werde beide Varianten in kürze versuchen. Na ja, sobald ich eben die besagten Gin Sorten bekomme. Ich lasse Euch wiessen, wie es war.
LG, Basti